23. Spieltag: FC Rechberghausen - VfR

Verletzungspech hält an...

  23. Spieltag der Kreisliga A3 (Saison 2013/14):
 1. FC Rechberghausen – VfR Süßen 2:0 (0:0)

Ganz unter dem Motto „Bleib Fair zum Schiedsrichter" begann das Punktspiel beim Tabellenführer 1. FC Rechberghausen. Vor dem Spiel wurden deshalb von allen Spielern blaue Karten an die Zuschauer verteilt, auf denen verschieden Hinweise zu lesen waren.
 
Zum Spiel: Der VfR hielt lange Zeit dagegen und musste sich erst in den letzten 20 Minuten gegen den haushohen Favoriten geschlagen geben. Leider haben sich in diesem Spiel weitere Spieler zum Teil schwer verletzt. Benny Ernst, Jan Knittel, Daniel Cobas, Felix Traub und Björn Stoll müssen wohl die nächsten Tage und Wochen pausieren.

Fair zum SchiedsrichterDer 1. FC Rechberghausen begann stark und vergab in der ersten Viertelstunde einige Tormöglichkeiten um in Führung zu gehen. Entweder war der glänzend aufgelegte Markus Hirschfeld zur Stelle oder die Gastgeber vergaben kläglich. Danach fingen sich die Blau-Weißen und kamen immer besser ins Spiel. Bis zum Halbzeitpfiff lies man keine nennenswerte Torchance mehr zu. In dieser Phase hatte man zwei sehr gute Kontermöglichkeiten, nur wurden diese zu umständlich zu Ende gespielt. Leider muss aber auch erwähnt werden was sich in der 33. Minute abspielte: Hier musste Stürmer Benny Ernst nach einem wohl absichtlichen Foul, ohne eine Chance an den Ball kommen, den Platz mit Verdacht auf Mittelfussbruch verlassen. Der Unparteiische entschied zwar auf Foulspiel, ahndete dieses aber weder mit der gelben noch mit der roten Karte. Unverständlich und das am Tage des "BLEIB FAIR".

Nach dem Seitenwechsel bis zur 60. Minute das gleiche Bild. Der VfR hielt toll dagegen, die Abwehrreihe um Patrik Schmidtmann und Matthias Trautner stand gut, das Mittelfeld und die Offensive arbeiteten läuferisch gegen den Ball und so lies man nichts anbrennen. Erst nach zwei verletzungsbedingten Auswechslungen kamen die Gastgeber besser in Fahrt. Fortan spielten sie zielstrebiger und fanden mehr Zug zum Tor. Die Hintermannschaft hatte Schwerstarbeit zu verrichten und Markus Hirschfeld musste mehrmals Kopf und Kragen riskieren. Auch für Rechberghausen lag der Unparteiische einmal total daneben. Ein klarer Foulelfmeter wurde den Gastgebern versagt. Die Entscheidung fiel dann durch Adrian Richter, der mit einem Doppelpack in der 70. und 73. Minute den Sieg der Hausherren sicherstellte.
 
Fazit:
Wieder einmal haben die Blau-Weißen alles in die Waagschale geworfen, doch am Ende setzte sich die individuelle Klasse der Gastgeber durch. Keinen Vorwurf an das Team, sie haben gekämpft und immer wieder tolle Moral gezeigt. Auch nach dem Rückstand und als man die letzten 20 Minuten nur noch mit 9 Feldspielern auf dem Platz stand, war kein Unterschied zu sehen (Felix Traub musste wegen Lungenproblemen passen). Weiter so! Mit dieser Leistung am kommenden Donnerstag gegen SSV Göppingen sollte endlich der dringend notwendige Dreier geschafft werden, ansonsten muss man wohl für die Kreisliga B planen. 

  SPIELDATEN vom 23. Spieltag, den 27. April 2014:
 VfR Süßen: Markus Hirschfeld – Florian Schmid, Matthias Trautner, Patrik Schmidtmann, Patrik Widenmeyer – Daniel Cobas (58. Alessandro di Carlo), Björn Stoll, Felix Traub, Rainer Hocke, Jan Knittel (65. Simon Sedlmeier) – Benjamin Ernst (33. Bastian Bischopp)
 Rechberghausen: Danneker – Bilitsch, Reiter, Ertinger, Lucania (Maier), Possinke (Pertosa), Demir, Kuttler, Richter, M. Maier (Kächelin), Tamas
 Schiedsrichter: Kemal Polat
 Tore: 1:0, 2:0 Adrian Richter (65. 68.)
 Vorkommnisse:       -
 Beste Spieler: Markus Hirschfeld / Manuel Tamas, Adrian Richter

 

22. Spieltag: VfR - TSG Salach

Torreiches Derby

  22. Spieltag der Kreisliga A3 (Saison 2013/14):
 VfR Süßen – TSG Salach 2:2 (0:0)

Im Derby gegen die TSG Salach am Abend des Gründonnerstags sahen die Zuschauer ein packendes und vor allem gutes Fußballspiel der Kreisliga A3. Am Ende langte es für die Blau-Weißen leider nur zu einem 2:2, obwohl man den Sieg am Ende wohl verdient gehabt hätte. Nachdem die Mitkonkurrenten im Kampf um den Klassenverbleib erneut gepunktet haben, wird die Lage des VfR immer schwieriger.

Spielaufbau TSG SalachErneut standen die Vorzeichen für den VfR vor Spielbeginn nicht besonders rosig. Deshalb lag die Favoritenrolle, aufgrund der Tabellensituation schon, klar auf der Seite der Gäste. In der Startelf standen neben Rainer Hocke auch Hannes Geyer aus der 2. Mannschaft. Im weiteren Spielverlauf kamen mit Massimo Silvestri und Manuel Hocke zwei weitere Spieler zum Einsatz. Um es vorne weg zu nehmen, sie machten Ihre Sache richtig klasse!

Zum Spielverlauf: Der erste Durchgang endete noch torlos. Erwähnenswert war aber einmal mehr die eklatante Abschlussschwäche des VfR. Mehrere sehr gute Tormöglichkeiten wurden leichtfertig vergeben. Eine Szene muss zusätzlich erwähnt werden, die das gesamte Spiel hätte sehr beeinflussen können. Torspieler Eddy Junker hätte bei einer Abwehraktion ca. 25 Meter vor dem eigenen Tor Rot sehen müssen für sein taktisches Foul. Der Unparteiische entschied sich aber nur für die gelbe Karte. Aber alles hätte, wenn und aber...
 
Süßen war das tüchtigere Team, lief "gefühlsmäßig" doppelt so viel als die Gäste der TSG und war bis zur Halbzeit das bessere Team. Was fehlte waren einfach die Tore. Der Auftritt der Salacher war eher enttäuschend, sie behalfen sich fast ausschließlich mit langen Bällen - der zu erwartenden Kombinationsfußball blieb aus. Das lag aber natürlich auch am sehr engagierten Spiel der Blau-Weißen.
 
Die zweite Hälfte wurde dann ganz nach dem Geschmack der Zuschauer. Es wurde ein packendes Derby mit vielen Torraumszenen, dieses Mal aber auf beiden Seiten, wobei Süßen hier wieder die 100%igen hatte und Salach eher die ungefährlichen Aktionen. Eine davon nutzte endlich Spielführer Jan Knittel mit einem sehenswerten Treffer in der 50. Minute. Aus vollem Lauf knallte er die Kugel ins Tordreieck. Damit war der Bann gebrochen: das erste Süßener Pflichtspieltor im Jahr 2014. Kurze Zeit später hatte der VfR noch zwei sogenannte Tausendprozentige auf dem Schlappen, um die Entscheidung herbei zu führen, aber wieder einmal versagten die Nerven. So etwas rächt sich bekanntlich im Fußball. Eine harmlose Szene mit einem unnötigen Foulspiel, aber wohl berechtigten Elfmeter (61.), brachte die Gäste zurück ins Spiel. Der VfR war ein paar Minuten aus dem Tritt, doch fing man sich wieder und der eingewechselte Massimo Silvestri markierte nach toller Vorarbeit von Jan Knittel das hochverdiente 2:1 in der 68. Minute. In der Folgezeit war es ein offener Schlagabtausch. Sehr unsportlich zu erwähnen, war ein absichtliches Foul an Jan Knittel, welches hätte mit Rot geahndet werden müssen. Aber auch hier entschied der Schiedsrichter sich für die gelbe Karte. Noch wohl mit den Gedanken bei dieser nicht gezeigten Roten Karte fiel der erneute Ausgleich. Ein über den gesamten Platz getretener Freistoß, vom eigenen Strafraum, gelangte unverständlicherweise direkt beim Salacher Stürmer. Seine Ballannahme, kurze Drehung und ein strammer Schuss ins untere Eck aus knapp 20 Metern brachte für Salach den unverdienten Ausgleich. Nach dem Ausgleichstreffer ging beim VfR nicht mehr viel zusammen und man musste sogar noch einige Minuten zittern, da Jan Knittel wegen wiederholtem Foulspiel die Ampelkarte erhielt. 

Fazit:
Alles im Allen ein sehr gutes Fußballspiel des VfR, bei dem leider nicht die tüchtigere Mannschaft den Sieg einfahren durfte. Aber diese Leistung gibt wieder berechtigte Hoffnungen auf den Klassenerhalt. Das Restprogramm ist mit das Schwerste aller Konkurrenten, jedoch ist nichts unmöglich. 21 Punkte gibt es noch zu verteilen gegen FC Rechberghausen, SSV Göppingen, TSV Obere Fils, FC Heiningen 2, SF Jebenhausen, TSV Ebersbach und dem SC Geislingen 2. Erst dann wird abgerechnet - also weiter Gas geben und daran glauben... 

  SPIELDATEN vom 22. Spieltag, den 17. April 2014:
 VfR Süßen: Eddy Junker – Florian Schmid, Hannes Geyer (72. Manuel Hocke), Patrik Schmidtmann, Patrik Widenmeyer (66. Felix Traub) – Björn Stoll, Rainer Hocke, Jan Knittel (C) – Bastian Bischopp, Benjamin Ernst (64. Massimo Silvestri)
 TSG Salach: Zenn – Cicek, Hartung (69. Grübl), Atalay, Gysaw, Battaglia, H. Singh (73. Ayyildiz), P. Singh, Dridi (C), Ertl, Igler
 Schiedsrichter: Felix Matuschek
 Tore: 1:0 Jan Knittel (50.), 1:1 P. Singh (61. FE), 2:1 Silvestri (67.), 2:2 Dridi (82.)
 Vorkommnisse:       Gelb-Rote Karte für Jan Knittel (90.)
 Beste Spieler: Rainer Hocke / Dridi

 

21. Spieltag: TSV Bad Boll - VfR

Kollektives Versagen

  21. Spieltag der Kreisliga A3 (Saison 2013/14):
 TSV Bad Boll – VfR Süßen 5:1 (2:0)

Mit der Leistung am gestrigen Sonntag bei der Landesligareserve des TSV Bad Boll ist der Abstieg in die Kreisliga B nicht mehr aufzuhalten. War man in den letzten drei Spielen defensiv sehr gut organisiert, so war es gestern ein Rückfall in „alte Zeiten". Die positive Körpersprache bei einigen Spielern war nach dem frühen Rückstand (5.) nicht immer vorhanden, auch der zwischenzeitliche Anschlusstreffer von Bastian Bischopp konnte nur kurz die erhofften Reserven freisetzen. Am Ende verlor man verdient - auch in der Höhe.

TSV Bad Boll - Warm UpDer VfR musste zu Beginn der Partie auf wichtige Akteure verzichten. So fehlten im Abwehrverbund Thomas v. Eiff, Matthias Trautner und Patrik Widenmeier verletzungsbedingt. Weitere 7 Spieler aus dem Kader mussten ebenfalls passen. Spielführer Jan Knittel ging mit einer Erkältung ins Spiel und musste schon Mitte der ersten Halbzeit ersetzt werden. Ju Park wird noch ca. 3-4 Wochen fehlen bis er seinen Muskelfaserriss auskuriert hat. Dieser personelle Engpass darf aber keine Alibi-Ausrede sein.

Das Spiel begann sehr unglücklich für den VfR. Gleich der erste Eckball landete für die Gastgeber per Kopf im Tor von Eddy Junker. Die Süßener waren sichtlich geschockt und alles was man sich zu Beginn des Spieles vorgenommen hatte war wie weggeblasen. Die Boller beherrschten bis zur Halbzeit das Spiel, vor allem über die rechte Seite brachen sie des Öfteren gefährlich durch und erspielten sich gute Tormöglichkeiten. Es dauert aber bis zur 44. Minute, ehe Boll den beruhigenden 2:0-Vorsprung erzielte.

In der Halbzeitpause gab es eine deutliche Ansprache von Trainer Birngruber. Die Blau-Weißen versuchten sich nach dem Seitenwechsel gegen die drohende Niederlage zu stemmen – spielerisch lief zwar nicht fiel, aber die Körpersprache war jetzt eine andere. Leider fehlte es in dieser Phase sehr oft an der notwendigen Qualität und auch an der Passsicherheit im Spielaufbau. In der 58. Minute keimte dann berechtigte Hoffnung im Süßener Lager auf. Bastian Bischopp konnte endlich die Torflaute des VfR im Jahr 2014 beenden und erzielte mit einem satten 18 Meter Schuss den Anschlusstreffer. Ein kleiner Ruck ging durch das Süßener Team, die Gastgeber waren minutenlang verunsichert, doch die Blau-Weißen konnten leider kein Kapital daraus schlagen. Als dann das 3:1 für den TSV Bad Boll fiel, vorausgegangen war wieder mal ein unnötiger Ballverlust in der Vorwärtsbewegung, war es dann vorbei mit dem Aufbäumen. Die Mannschaft ergab sich ihrem Schicksal und man konnte am Ende froh sein, dass das Ergebnis nicht noch höher ausfiel.

Fazit:
Trotz der großen Verletzungssorgen momentan und dem schlechten Spiel beim TSV Bad Boll hat man immer noch 8 Spiele, um die notwendigen Punkte gegen den Abstieg zu holen. Es wird verdammt schwer, aber es ist nicht unmöglich. Siehe die Ergebnisse vom Wochenende als der SSV Göppingen und der GSV Dürnau überraschenderweise voll punkteten. Es müssen wirklich alle daran glauben und weiter richtig Gas geben bis zum Ende der Saison... dann kann es doch noch geschafft werden.
 
 
 

SPIELDATEN vom 21. Spieltag, den 13. April 2014:

 TSV Bad Boll: Allmendinger – Philipp, Aust, Hitschold, Werner (54. Elezaj), Önut, Webinger (73. Kölle), Persch (60. Gromer), de Oliveira, Gerent, Pertl
 VfR Süßen: Eddy Junker – Florian Schmid, Patrik Schmidtmann, Benny Ernst (46. Alessandro Di Carlo), Tim Roth, – Björn Stoll, Erdogan Sari, Jan Knittel (27. Felix Traub), Daniel Cobas (65. Simon Sedelmeyer) – Tony Bauer, Bastian Bischopp
 Schiedsrichter: Dieter Guther
 Tore: 1:0 S. Aust (5.), 2:0 M. Oliveirra (44.), 2:1 Bastian Bischopp (59.), 3:1 P. Pertl (67.), 4:1 A. Hitschold (83.), 5:1 S. Aust (90.)
 Vorkommnisse:       keine
 Beste Spieler: Sebastian Aust, Timo Webinger / -

 

20. Spieltag: VfR - KSG Eislingen

Vorne drückt der Schuh

  20.Spieltag der Kreisliga A3 (Saison 2013/14):
 VfR Süßen – KSG Eislingen 0:2 (0:0)

Der VfR Süßen musste mit dem "letzten Aufgebot" gegen die zweitbeste Auswärtsmannschaft der Liga, dem KSG Eislingen, eine unverdiente Heimniederlage hinnehmen. Gleich 10 Spieler aus dem derzeitigen Kader waren nicht mit von der Partie. Die Blau-Weißen hatten aber fast über die gesamte Spielzeit mehr vom Spiel und vor allem die besseren Torchancen, scheiterten aber gleich mehrmals, entweder bei dem glänzend aufgelegten Torspieler Wolak oder am eigenen Unvermögen. Mit einem fulminanten Schuss aus 15 Metern, nach einer Ecke in der 68. Minute, kamen die Gäste auf die Siegesstraße und erzielten in der 4. Minute der Nachspielzeit sogar noch das unverdiente 0:2. 

Comeback BennyDer VfR war am gestrigen Sonntag erneut sehr engagiert unterwegs und man merkte allen Beteiligten an, dass sie gewillt waren etwas Zählbares gegen den KSG zu holen. Gegen den Ball arbeitete man wieder ordentlich und ließ den Gästen fast keinen Platz in die eigene Hälfte zu kommen. Auch nach der frühen verletzungsbedingten Auswechslung von Abwehrchef Matthias Trautner (Verdacht auf Gehirnerschütterung) und der Hereinnahme von Benjamin Ernst gab es keinen Bruch ins Süßener Spiel. Im Gegenteil: Benny Ernst, welcher nach wochenlanger Pause aus beruflichen und gesundheitlichen Gründen leider fehlte, machte seine Sache als gelernter Stürmer auf der ungewohnten Position "links hinten" richtig gut. Patrik Widenmeyer übernahm die Position von "Traudl" und Benny brachte gleich noch mal frischen Schwung ins Team. Bis zur Halbzeit erarbeitete sich die Blau-Weißen einige vielversprechende Tormöglichkeiten. Die Klarste hatte quasi mit dem Pausenpfiff 'Torspieler' Felix Traub, welcher zu Beginn des Spieles als Mittelfeldfeldspieler umfunktioniert wurde. Aber er zögerte leider einen Tick zu lange und brachte die Kugel aus 5 Metern freistehend nicht im Eislinger Tor unter.  

Auch im zweiten Durchgang waren die Blau-Weißen wieder hellwach und versuchten den Druck noch mal zu erhöhen. In der besten Phase der Süßener dann die spielentscheidende Szene: Ein eher harmlos getretener Eckball von rechts wuchtete L. Wolak volley unhaltbar ins lange Eck. Das stellte den Spielverlauf völlig auf den Kopf, da dieser "Hammer" die einzig nennenswerte Torchance bis dato für den KSG Eislingen war. Der VfR versuchte fortan noch mehr Risiko zu gehen, scheiterte aber meist am starken Torspieler S. Wolak oder am eigenen Unvermögen. Vom KSG Eislingen war bis auf eine nennenserte Konterchance nichts mehr zu berichten, außer dass sie fast eine halbe Stunde lang versuchten, den hauchdünnen Vorsprung mit vielen absichtlichen und grenzwertigen Unterbrechungen über die Zeit zu bringen. Diese Spielweise ist eines Gegners, welcher bereits im gesicherten Mittelfeld steht, nicht würdig und hat wenig mit Fairplay zu tun. Aber am Ende fragt keiner mehr danach und das depremierende Ergebnis geht zu den Akten. Der KSG markierte in der 94. Minute sogar noch das 0:2 in der 94. Minute durch einen Konter durch KSG-Goalgetter Caretta. 
 

Fazit:
Die letzten 4 Begegnungen (keine Tore erzielt) haben klar aufgezeigt, dass nach Vorne einfach die Qualität und auch die notwendige Durchschlagskraft fehlt. Das große Problem der Hinrunde (Gegentore) hat man zwar gegen Konkurrenten auf Augenhöhe in den Griff bekommen, doch am Ende entscheiden nun mal die Tore und da ist der VfR einfach zu harmlos momentan.


  SPIELDATEN vom 20. Spieltag, den 06. April 2014:
 VfR Süßen: Eddy Junker – Florian Schmid, Matthias Trautner (22. Benjamin Ernst), Tim Roth, Patrik Widenmeyer – Björn Stoll, Alessandro di Carlo (85. Simon Sedelmeyer), Felix Traub, Jan Knittel – Patrik Schmidtmann (58. Tony Bauer), Bastian Bischopp
 KSG Eislingen: S. Wolak – L. Wolak, A. Musliu (58. Almendinger), W. Musliu, Caretta, Paletta, Nasti, Lutolli (90. Sved), Micic, Schirinzi, Constanzo
 Schiedsrichter: Hannes Zorn
 Tore: 0:1 L. Wolak (68.), 0:2 Caretta (94.)
 Vorkommnisse:       keine
 Beste Spieler: S. Wolak / Tim Roth, Benjamin Ernst

 

19. Spieltag: TSV Gruibingen - VfR

Vergebener Elfmeter der Knackpunkt

  19. Spieltag der Kreisliga A3 (Saison 2013/14):
 TSV Gruibingen – VfR Süßen 1:0 (0:0)

Nach einer sehr ordentlichen Leistung beim TSV Gruibingen war die 78. Minute die spielentscheidende Szene der Partie. Spielführer Jan Knittel vergab vom Elfmeterpunkt aus den Führungstreffer und wohl auch den so wichtigen Sieg im Kampf um den Klassenverbleib. Zwei Minuten später entschied das Match Gottwald mit einem „Pingpong-Tor" zu Gunsten der Gastgeber. Die Blau-Weißen kommen einfach nicht vom Fleck und sind nun seit 3 Pflichtspielen im Jahr 2014 ohne Tor- und Punkterfolg.

Der VfR machte sein bislang bestes Rückrundenspiel beim TSV Gruibingen und wurde dafür leider nicht belohnt. Alle Spieler arbeiteten sehr diszipliniert gegen den Ball und ließen den Gastgebern nur selten Platz ihre Torgefährlichkeit auszuspielen. Mit 63 geschossenen Toren gehören sie zu den torhungrigsten der Liga hinter dem 1. FC Rechberghausen. Im ersten Durchgang erspielten sich die Blau-Weißen eine Vielzahl von Tormöglichkeiten. "Gefühlt" waren dies mehr als in den zwei Spielen zuvor gegen den FTSV Kuchen und dem GSV Dürnau. Der Gastgeber hatte nur eine klare Tormöglichkeit, doch konnte diese Eddy Junker mit einer tollen Parade entschärfen. So ging man leistungsgerecht mit einem Unentschieden in die Kabinen.

Junker Eddy mit starker LeistungNach der Pause kamen die Gastgeber entschlossender aus den Kabinen und hatten 10 Minuten lang ihre beste Phase des Spieles. Vor allem über die rechte Seite, dem ehemaligen Landesliga-Spieler David Unger, wurde ordentlich Druck gemacht. Doch fanden die Gastgeber immer wieder bei Keeper Junker ihren Meister. Nach den Einwechslungen von Paul Schorich (52.) und Felix Traub (58.), sowie einer taktischen Umstellung, hatte man aber die rechte Seite wieder bald im Griff und ab der 60. Minute waren die Blau-weißen dann am Drücker. Zwei Großchancen wurden in der Folgezeit leider sehr leichtfertig vergeben. Hier konnte der überragende Gruibinger Torspieler Flore seine Mannschaft vor dem Rückstand bewahren. Als dann Felix Traub in der 78. Minute alleine aufs Tor zulief konnte er nur noch durch ein Foulspiel gebremst werden. Beim fälligen Elfmeter übernahm Spielführer Jan Knittel die Verantwortung, jedoch parierte erneut Gruibingens Torspieler bravourös und den damit sicher geglaubten Sieg. Es kam aber noch schlimmer: Zwei Minuten später erzielte Torjäger Gottwald das Tor des Tages. Sein aus kurzer Distanz getretener Ball, vorausgegangen war eine Flanke aus dem Halbfeld auf den langen Pfosten, sprang so unglücklich vom Pfosten an den Kopf von Torspieler Junker, dass er am Ende im Netz landete. In den letzten Minuten warfen die Blau-Weißen noch mal alles nach vorne und versuchten es mit der „Brechstange", doch der verdiente Ausgleich wollte einfach nicht mehr gelingen.


Fazit:
Hätte man in den vergangenen 17 Spielen genau so konzentriert gespielt wie in Gruibingen, so hätte man mit großer Sicherheit nichts mit dem Abstieg zu tun. Auf dieser guten Mannschaftsleistung gilt es für die kommenden Wochen aufzubauen und weiter hart zu trainieren bzw. zu arbeiten. Es sind noch 10 Spiele zu absolvieren - Schritt für Schritt und dann wird der Nichtabstieg auch verhindert!


  SPIELDATEN vom 19. Spieltag, den 30. März 2014:
 TSV Gruibingen: Flore – Rupp, Manuel Späth, Togac (Cozza), Leins, Aygören, Gottwald, Wiedmann, Michael Späth (Hajdari), Unger, Gönül
 VfR Süßen: Eddy Junker – Florian Schmid, Erdogan Sari (58. Felix Traub), Thomas v. Eiff, Matthias Trautner – Björn Stoll, Tim Roth (80. Steffen Brenner), Jan Knittel – Patrik Schmidtmann (52. Paul Schorich), Bastian Bischopp
 Schiedsrichter: Andreas Christos Panos (Filderstadt) leitete ordentlich
 Tore: 1:0 Gottwald (80.)
 Vorkommnisse:       Jan Knittel vergibt Foulelfmeter (78.)
 Beste Spieler: Flore, Wiedmann / Junker

 

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