Chronik

Die ersten 25 Jahre von 1920 bis 1945

Schon im Jahre 1914 hatten sich fußballbegeisterte junge Männer im damaligen Jünglingsverein in Klein-Süßen zusammengeschlossen, um Fußball zu spielen. Man traf sich mit Nachbarvereinen zu Freundschaftsspielen. Nach dem ersten Weltkrieg, in dem viele dieser jungen Leute ihr Leben lassen mussten, wurde der Gedanke, in Klein-Süßen einen Sportverein zu gründen, wieder aufgegriffen.

Am 18. März 1920 lud daher Emil Beck die am Fußballsport interessierten junge Leute ins Gasthaus Staufeneck ein. Bei dieser Versammlung wurde der Fußballverein Süßen 1920 gegründet. Als Gründungsmitglieder sind laut Gründungsprotokoll vermerkt: Wilhelm Baisch, Hans Baumhauer, Hermann Baumhauer, Emil Beck, Robert Beck, Max Betzler, Willi Blessing, Otto Bromm, Kaspar Deiß, Albert Eisele, Bernhard Eisele, Alfons Emberger, Hermann Fischer, Karl Funk, Ernst Gassner, Ernst Geyer, Anton Handschuh, Hans Honecker, Wilhelm Honecker, Georg Keller, Karl Lipp, Heinrich Munz, Hans Müller, Martin Saur, Ernst Sauter, Paul Seeger, Eugen Seitz, Erwin Sperle, Karl Stadelmaier, Wilhelm Steeb, Max Waibel, Reinhold Weber, Eugen Weidmann, Karl Wiedmann, Gustav Wiegefe, Heinrich Ziegler

Der erste Ausschuss bestand aus: 1. Vorstand Heinrich Munz, Schriftführer Ernst Geyer, Kassier Emil Beck, Spielleiter Robert Beck. Als vordringlichste Aufgabe musste die Suche nach einem geeigneten Sportgelände gelöst werden. Die ersten Spiele wurden zunächst auswärts ausgetragen, bis schließlich ein Platz am Tannenwald gepachtet werden konnte. Die Pachtsumme von RM 1.400,- wurde von zwei Mitgliedern vorgestreckt. Bereits 1920 wurde eine Herbstunterhaltung und eine Christbaumfeier abgehalten.

Anfang 1921 wurde der Platz nochmals für ein paar Monate gepachtet. Aber dann konnte man sich auf keinen Pachtpreis mehr einigen, so dass der Spielbetrieb bis März 1925 ruhte. Nun war es wieder möglich, von Eduard Emberger den gleichen Platz zu pachten. Der Spielbetrieb wurde am 14. Juli 1925 wieder aufgenommen. Gleichzeitig erfolgte auch eine Anmeldung beim Süddeutschen Fußballverband. Damit kam wieder neues Leben in den Verein. Eine Jugendabteilung wurde gegründet sowie eine Leichathletikabteilung. Im Dezember 1926 wurde das Sportplatzgelände verkauft. Der Käufer erlaubte den Sportbetrieb noch für ein weiteres Jahr, bis 1927 die endgültige Räumung erfolgte.

Am 13. August 1927 wurde von Karl Schlotterbeck der Antrag gestellt, den Vereinsnamen zu ändern, da nicht nur Fußball gespielt wurde. Mit großer Mehrheit wählte die Versammlung den Namen:

Verein für Rasenspiele Süßen

Im gleichen Jahr hatte der Gemeinderat von Kleinsüßen beschlossen, an der Kuntzstraße einen Sportplatz zu errichten und ihn dem VfR zur Benützung zu überlassen. Ab Juni 1928 war der Platz bespielbar. Da aber noch nicht alle Arbeiten abgeschlossen waren, wurde die festliche Übernahme auf das Jahr 1929 verlegt. Zur Sportplatzeinweihung wurden Pokalspiele der A- und B-Klasse sowie Leichtathletikwettkämpfe ausgeschrieben. In seiner Festansprache übergab Schultheiß Zwick dem damaligen Vorstand Christian Eitel das Sportgelände. Dieser bedankte sich dafür, dass der VfR nun ein bleibendes Zuhause habe.

1930 wurde dann das erste Clubhaus von der Gemeinde erstellt. Der VfR musste eine kaum aufzubringende jährliche Pacht von RM 300.- bezahlen. Wasser war keines vorhanden. Arbeitslose Mitglieder gruben deshalb einen Brunnen.

1932 wurde von der Generalversammlung August Wahl zum neuen Vorstand gewählt. Von da an verzeichnete der Verein eine stete Aufwärtsentwicklung. Im Mai wurde der Kreisjugendtag ausgerichtet. Eugen Beisenwenger war damals Kreisjugendleiter.

Die Sportplatzumschrankung musste laufend instand gesetzt werden, deshalb beschaffte Gustav Wiegrefe von der Fa. Kuntze Ausschussrohre. Diese dauerhafte Umschrankung stand solange der Sportplatz an der Kuntzestraße bis Anfang der 80er Jahre benutzt wurde.

Im Spieljahr 1932/33 errang die erste Mannschaft die Meisterschaft in der B-Klasse.

Im Jahre 1933 übte die NSDAP immer mehr Druck auf die Vereine aus. Der Vorstand wurde in Vereinsführer umbenannt. Er wurde auch als einziger von der Hauptversammlung gewählt. Die Mitarbeiter wurden vom Vereinsführer ernannt. Die Jugendlichen mussten 1934 geschlossen zur Hitlerjugend überführt werden. Ab 1935 verzichtete die Gemeinde auf Bezahlung einer Clubhauspacht. Infolge zahlreicher Einberufungen zur Wehrmacht wurde die Mannschaft immer mehr geschwächt, schließlich war man froh, die Kreisklasse 1 halten zu können.

Am 18. Dezember 1937 wurde auf Betreiben des damaligen Ortsgruppenleiters die Zusammenlegung der beiden Vereine VfR und TSV Süßen auf den 1.1.1938 beschlossen. 1. Vortand war seinerzeit Karl Wehe. Unter dem neuen Vereinsnamen Turn- und Sportverein Süßen wurde auf dem alten Sportplatz bis zum Kriegsbeginn weiter Fußball gespielt. Der Sportplatz wurde während des Krieges umgepflügt und es wurde Gemüse angebaut. Bei Kriegsende parkten auf dem Platz die Amerikaner ihre Panzer.

Die Zeit nach dem 2. Weltkrieg 

nach-kriegIm Laufe des Sommers 1945 kamen immer mehr ehemalige Spieler und vor allem früherer Jugendspieler aus den Lazaretten und Kriegsgefangenenlager nach Hause. Bereits Ende August konnte ein erstes Freundschaftsspiel gegen den 1. FC Donzdorf bestritten werden. Es wurde vom TSV Süßen, Abt. Fußball, mit 8:4 gewonnen. Die Initiative dazu ging von einigen älteren Spielern aus, an der Spitze Alois Funk. Er wurde auch zum neuen Spielobmann gewählt.

Im Herbst begann mit den bis dahin gemeldeten Vereinen ein provisorischer Spielbetrieb. Die Heimspiele wurden auf dem TSV Platz ausgetragen. Zu den Auswärtsspielen gelangte man entweder zu Fuß (Salach, Donzdorf), mit dem Zug (Reichbach/Fils) oder mit dem Fahrrad (Adelberg, Reichenbach i.T.) um nur einige Orte zu nennen. Zu ungünstiger oder weiter entfernten Spielorten, wie z.B. zu einem Freundschaftsspiel in Heidenheim, konnte der Holzgaser-LKW der Fa. Carnaghi, Eislingen, gewonnen werden, wozu allerdings das Holz gestellt werden musste. Organisieren hatten die Spieler ja beim Kommiß gelernt, so dass auch diese Problem gelöst werden konnte.

Der Neuanfang nach dem Krieg

Einen Neuanfang gab es mit dem 5. Februar 1947, einem denkwürdigen Tag in der Geschichte des VfR Süßen. Alte VfRler trafen sich im Gasthaus Staufeneck, um den Verein wieder erstehen zu lassen und sich vom TSV zu trennen. Der Beschluss wurde einstimmig gefasst. Unterzeichner des Protokolls und der neuen Vereinssatzung waren: Alois Funk, Gerhard Herrlinger, Josef Hofmann, Rudolf Mächtle, Hans Riegert und Albert Waldenmaier. 1. Vorstand wurde Ernst Strauß. Nach der Anmeldung beim Sportverband und Fußballverband konnte bereits im Sommer 1947 mit den Spielen begonnen werden. Einige der damaligen Fußballer der Nachkriegszeit waren: Hans Abt, Hermann Boger, Alois Bundschuh, Karl Eberhardt, Franz Fülle, Alois Funk, Willi Heldele, Walter Keller, Theo Kölle, Hans Kontermann, Karl Müller, Günter Priesent und Hans Riegert. Um die Spuren der Nachkriegszeit zu beseitigen, musste der Sportplatz planiert und neu eingesät werden.

Die Jahre nach dem Krieg waren nicht einfach. Im Winter wurde im Pelikansaal trainiert. Die Fußballer mussten Holz für die Heizung mitbringen. Gegen die Mannschaft "Polonia", kriegsverschleppte Polen vom Flugplatz Göppingen, wurde gespielt, nur um etwas Schokolade, Kaffee und Kakao zu bekommen. Die Mitglieder wurden gebeten, Zigaretten zu stiften, damit dafür Leder für die Herstellung von Fußbällen eingetauscht werden konnte. Die Mitgliederzahl wuchs ständig. Jugendleiter Gerhard Herrlinger konnte bereits damals Mädchen für eine Mädchenabteilung gewinnen.
Die 1. Mannschaft spielte damals in der A-Klasse. Beachtlich für die damalige Zeit war die Anstellung von Trainer Müller aus Ulm. Dank seiner Arbeit wurde das Spielniveau wesentlich verbessert. 1948 wurde auch wieder eine Leichtathletik-Abteilung unter der Leitung von Erich Bader gegründet. Eine Schachabteilung erfreute sich großer Beliebtheit. Der heutige Schachclub ist daraus hervorgegangen. Wanderfreunde bíldeten unter dem Wanderwart  Lothar Mechel eine Wanderabteilung. Nach einer schweren Krise 1949, bei der sieben Ausschussmitglieder ihr Amt niederlegten, ergaben die erforderlichen Neuwahlen: 1. Vorstand Alois Funk, 2. Vorstand Rudolf Mächtle, Spielobmann Franz Stöckler, Jugendleiter Josef Müller, Hauptkassier Peter Faber, Schriftführer Karl Gunzenhauser.

Die 50er Jahre

Nachdem wegen der Kriegswirren und der Zwangzusammenlegung mit dem TSV das 25-jährige Jubiläum ausgefallen war, wurde 1950 50-51das 30-jährige Jubiläum mit Fußballwerbewochen und Jubiläumsabend im Hirschsaal gefeiert. Das Clubhaus, das seit Herbst 1944 von dem ausgebombten Ehepaar Mack bewohnt wurde, war nach ständigem Drängen des VfR inzwischen geräumt worden. Es wurde gründlich renoviert und die Umkleidekabinen wurden vergrößert sowie ein Duschraum eingerichtet.

Die Mannschaft spielte mit wechselndem Erfolg in der A-Klasse. Bereits damals gab es zwei internationale Begegnungen gegen eine schweizerische Mannschaft. Adolf Rieker erzielte in dieser Saison 26 Treffer und Franz Himmelsbach folgte an 2. Stelle mit 23 Toren. Rudolf Rieker war 1. Vorstand, Eugen Beisenwenger 2. Vorstand, Spielobmann Adam Himmelsbach und Jugendleiter Wilhelm Waldenmaier.

1952 wurde bei der Gemeinde beantragt, die Baracke auf dem Sportgelände zu entfernen, um dort einen kleinen Trainingsplatz erstellen zu können. 15 Jahre dauerte es dann noch, bis dieser Wunsch erfüllt wurde. 1952/53 wurde die C-Klasse eingeführt. Der VfR hatte das Pech, in der bisherigen A-Klasse nur eine Mittelplatz zu belegen, so dass er in die B-Klasse zurückversetzt wurde. Klassenleiter der A-Klasse war damals Alois Funk.

1953 wurde Gerhard Herrlinger als 1. Vorsitzender gewählt. Hans Riegert war Spielobmann. Junge Spieler aus den eigenen Reihen waren damals Albert Aubele, Heinrich Pinz, Heinz Geiger, Siegfried Schupfner, Paul Rieker u.a.

Im Jahre 1954 richtete der VfR zusammen mit dem Musikverein das Kinderfest aus. Bei einem Leichtathletik-Vergleichskampf mit Nachbarvereinen konnte die Mannschaft des VfR den Sieg erringen. Ende 1954 stand die 1. Mannschaft an der Tabellenspitze der B-Klasse. Hans Kontermann war Spielobmann, Betreuer der 1. Mannschaft Peter Faber. Am Ende verpasste man die Meisterschaft im Entscheidungsspiel gegen GA Altenstadt.

Der schlechte Zustand des Platzes und die Baracke an der Westseite des Sportplatzes erregte die Gemüter der Ausschussmitglieder. Im Februar und März 1956 mussten alle Spiele abgesagt werden, um den Platz zu schonen. Im gleichen Jahr wurde Karl Eberhard zum neuen Vorsitzenden gewählt. Wilhelm Waldenmaier wurde Spielobmann und Anton Kordon Jugendleiter. Unter dem neuen Vorstand wurde über ein Clubhausanbau gesprochen. Hermann Baumhauer und Gustav Wiegrefe hatten sich für die Realisierung eingesetzt. Wegen einer schweren Erkrankung musste Wilhelm Waldenmaier sein Amt als Spielobmann abgeben. Im September 1957 wurde Bernhard Riegert sein Nachfolger.
 
58-59Es zeigte sich immer mehr, dass das Clubhaus trotz Vergrößerung dem ständig wachsenden Sportbetrieb und den gestiegenen Ansprüchen nicht mehr gerecht wurde. Im Juni 1958 fand daher zwischen der Gemeinde Süßen, vertreten durch Bürgermeister Eisele und Ortsbaumeister Brühl, dem Bauausschuss des VfR eine Besprechung über eine Lösung der bestehenden Raumnot statt. Bürgermeister Eisele hatte gegen eine Vergrößerung des Clubhauses nichts einzuwenden. Schließlich entschied man sich aber für einen Neubau, ausgeführt durch den VfR. Der Baugrund, so wurde von der Gemeindeverwaltung versichert, werde dem VfR als Schenkung überlassen. Die erste Mannschaft schaffte nach der Saison 1958/59 die Meisterschaft unter Spielertrainer Franz Himmelsbach und stieg in die A-Klasse auf. Folgende Spieler waren am Erfolg beteiligt: Albert Aubele, Berthold Aubele, Heribert Bayer, Ernst Faltenmaier, Herbert Funk, Heinz Geiger, Franz Himmelsbach, Herbert Naumann, Heinrich Pinz, Egon Riegert, Siegfried Schupfner. Spielobmann war Bernhard Riegert. Peter Faber wurde 1. Vorstand, 2. Vorstand Eugen Beisenwenger, Geschäftsführer Karl Gunzenhauser und Hauptkassier Josef Riegert.

Die 60er Jahre

Im Februar 1960 wurde die Baugrube ausgehoben. Nach einer Erkrankung des 1. Vorstandes musste Eugen Beisenwenger als 2. vorstand den Verein leiten. Es galt das 40-jährige Jubiläum vorzubereiten und gleichzeitig die Bauarbeiten am Vereinsheim zu bewältigen.

1961 konnte das Vereinsheim seiner Bestimmung übergeben werden. Bei der Einweihung wurde das Vereinsheim vom Ehepaar Walter Schölkopf an das Ehepaar Himmelsbach als neue Wirtsleute übergeben. Das damalige Vereinsheim wurde zum großen Teil von freiwilligen Helfern errichtet. Maßgeblich daran beteiligt waren: Hans Eisele, Adam Himmelsbach, Franz Himmelsbach, Bernhard Riegert, Egon Riegert, Wilhelm Waldenmaier, Fritz Zott, Albert Aubele, Herman Baumhauer, Adolf Igler, Ferdinand Luksch, Walter Schölkopf und Rolf Wiegrefe. Im Bauausschuss waren Arpad Hammerl, Gustav Wiegrefe, Adam Himmelsbach und Albert Aubele.
 
60-61In der Saison 1960/61 wurde die 1. Mannschaft unter Trainer Klaus Meister der A-Klasse und stieg in die 2. Amateurliga auf, in der sie sich aber nur ein Jahr halten konnten. In der damaligen Mannschaft spielten: Albert Aubele, Berthold Aubele, Manfred Eisele, Ernst Faltenmaier, Heinz Geiger, Hans Gunzenhauser, Franz Himmelsbach, Wolfgang Lehmann, Hans Müller, Herbert Naumann, Horst Pinz, Herbert Pinz, Horst Porzer, Egon Riegert, Siegfried Schupfner, Günther Scheel, Jürgen Wiegrefe und Walter Zofall. 1. Vorstand war Hans Riegert und Geschäftsführer Karl Gunzenhauser. Gottfried Trnka war Kassier.

Nach der Fertigstellung des Clubhauses wurde sofort mit dem Anbau der Pächterwohnung begonnen. Insgesamt war der Bau 1963 fertig. Zu dieser Zeit wurde auch vom VfR die Flutlichtanlage an dem Sportplatz installiert.

In der Saison 1964/65 wurde die 1. Mannschaft wieder Meister der A-Klasse und stieg in die 2. Amateurliga auf. Unter Spielobmann Bernhard Riegert und Trainer Tiefenbach spielten damals Gerhard Baar, Heribert Bayer, Manfred Eisele, Peter Eisele, Heinz Geiger, Franz Himmelsbach, Wolfgang Lehmann, Egon Riegert, Dieter Schmid, Siegfried Schupfner, Hans Simon, Hans Waller und Walter Zofall. 1. Vorsitzender war inzwischen Karl Gunzenhauser. 2. Vorstand Gottfried Trnka und Kassier Rolf Wiegrefe.

Im Jahr 1966 wurde man bei der Gemeinde vorstellig, um ein Kleinfeld als Nebenplatz anzulegen und die Baracke neben dem Clubhaus endgültig abzubrechen. Udo Ritter war inzwischen Trainer geworden.

In den Jahren 1967 und 1968 befasste man sich unter dem Vorsitzenden Richard Scheu mit der Frage eines Ausweichplatzes auf dem Gelände der Fa. Kuntze. Von Seiten der Gemeinde wurde dies jedoch nicht unterstützt. Die 1. Mannschaft konnte sich nun schon längere Zeit in der 2. Amateurliga halten. Nach Trainer Otto Klaus wurde Hans Kontermann wieder als Trainer angestellt. Viele ältere Spieler hörten damals auf. Von der A-Jugend kamen neue Gesichter in die Mannschaft, u.a. Michael Hocke.

Ein Jahr später wurde die Absicht der Gemeinde debattiert, an der Lauter einen Ausweichplatz zu schaffen. Niemand wollte damals aber den angestammten Platz an der Kuntzestraße verlassen. Karl Gunzenhauser wurde wieder 1. Vorsitzender, Rolf Wiegrefe war 2. Vorstand. Nach Robert Zofall als Spielobmann übernahm Konrad Hummel das Ruder. Günter Mertineit verwaltete die Finanzen.

Die 70er Jahre

Neben dem guten Abschneiden der 1. Mannschaft mit dem 3. Platz in der 2. Amateurliga stand das Jahr 1970 ganz im Zeichen des 50-jährigen Jubiläums. Mit einer "Star-Parade 1970", dem Jubiläumsabend und dem Gemeindekinderfest waren zwei Wochenenden voll ausgefüllt. Die Gemeinde hatte inzwischen an der Lauter entsprechende Grundstücke erworben, so dass man mit einem neuen Sportplatz bald rechnen konnte. Das alte Vereinsheim wollte man aber nur verlassen, wenn an einem anderen Standort etwas Vergleichbares bezogen werden könne. Die Jugendleitung übernahm damals Waldemar Basler, der in neun Jahren als Jugendleiter viele Erfolge verzeichnen konnte.

In der Saison 1970/71 konnte die erste Mannschaft nach einem schlechten Start doch noch der Klassenerhalt sichern. Christian Hocke, Walter Zofall und Gerhard Baar waren in allen Punktspielen dabei. Trainer war Otto Jaus.

Der VfR beteiligte sich 1971 an der 900-Jahr-Feier der Gemeinde Süßen. Richard und Berta Bauer wurden neue Clubhauspächter. Die neue Bizet-Sporthalle wurde zum Training über den Winter benutzt. Die aktive Mannschaft belegte wieder einen vorderen Tabellenplatz und kam unter die letzten acht im WFV-Pokal. Manfred Funk und Helmut von Eiff waren jetzt neben den Spielern des Vorjahres ebenfalls bei allen Punktspielen dabei. Stefan Perl und Alois Hierlemann waren die besten Torschützen in der Saison 1971/72.

Eine Damengymnastikgruppe wurde 1972 gegründet. Die erste Abteilungsleiterin war Rita Eisele. Udo Ritter wurde zum 1. Vorsitzenden gewählt, Josef Schenk wurde 2. Vorstand. Egon Riegert und  Walter Zofall wurden für 600 Spiele für den VfR geehrt. Im Vereinsheim an der Kuntzestraße wurde ein Geschäftszimmer eingerichtet und die Duschen renoviert.

Größere Umbauten sowie der weitere Ausbau des Vereinsheims zu einem ganztägig geöffneten Gaststättenbetriebes wurden 1973 durchgeführt. Andererseits konnte man die Fertigstellung des neuen Sportplatz an der Lauter absehen. In der dort befindlichen Baracke, die früher von der Fa. Stahl und Steißlinger als Werkstatt benutzt wurde, sollte vom VfR ein Aufenthaltsraum eingerichtet werden. Spielobmann Robert Zofall und Trainer Lohse quälten sich mit der 1. Mannschaft über die Runden. Hans Simon machte die meisten Spiele, Rüdiger Gerusel wurde bester Torschütze.

jugendabt1974 wurde Josef Schenk zum 1. Vorsitzenden gewählt. Heinz Heller wurde 2. Vorstand und hatte diese Amt dann über zehn Jahre inne. Spielobmann wurde Richard Bauer, der dann insgesamt 17 Jahre als Spielobmann oder im Spielausschuss tätig war. Kassier wurde für ein Jahr Hans Simon. Der Sportplatz an der Lauter wurde im August mit dem Einweihungsspiel gegen die thailändische Nationalmannschaft in Betrieb genommen. Der Ausbau des Sportheimes an der Lauter und die Erstellung eines weiteren Spielfeldes waren Themen bei Gesprächen mit der Gemeinde. Wegen Geldknappheit konnte aber kein Fortschritt erzielt werden.

Nach der Saison 1974/75 musste der VfR aus der 2. Amateurliga absteigen. Nur einmal war es noch möglich , ganz nahe an die Landesliga heranzukommen. Elf Jahre später verpasste man  um ein Tor den Aufstieg. Im Jahr des 75-jährigen Jubiläums ist der Weg in die Landesliga noch viel weiter entfernt.

Eine Damenfußballmannschaft wurde 1976 gegründet. Erste Abteilungsleiterin war Monika von Eiff. Hans Simon wurde für ein Jahr zum 1. Vorsitzenden gewählt. Das Amt übernahm ein Jahr später Michael Hocke. 1976 war er für ein Jahr Kassier. In diesem Jahr wurde auch in der Baracke an der Lauter vom VfR ein Raum hergerichtet, um darin Geräte unterzubringen und Getränke verkaufen zu können. Von der Gemeinde wurde zugesichert, dass die Dusch- und Umkleideräume bald ausgebaut werden sollten.

Mitte der 70er Jahre war die Jugend Aushängeschild des VfR. Die Aktiven konnten 1977 nur knapp unter Spielobmann Walter Zofall dem Abstieg aus der Bezirksliga entgehen. Kassier wurde Joachim Riegert, Schriftführer Reiner Geppert.

1977/78 belegten die Aktiven noch den 5. Platz. Im Clubhaus Kuntzstraße wurde die Küche erneuert. Die Zusammenarbeit mit der Gemeinde entwickelte sich positiv. Seit 1978 gibt es Vereinsförderungsrichtlinien. Es werden jetzt keine Benutzungsgebühren mehr für Sportstätten im Jugendbereich erhoben.

In der Saison 1978/79 lief es für die 1. Mannschaft immer schlechter. Trainer Schumann legte sein Amt nieder. Christian Hocke musste zum ersten Mal als Trainer einspringen. Am Ende der Saison stieg man in die Kreisliga A ab. Der bisherige Jugendleiter Waldemar Basler hörte auf und mit ihm viele seiner Betreuer. Reiner Geppert wurde Jugendleiter.

Die 1980er Jahre

79-80Die 80er Jahre begannen sehr gut. Man stieg unter Trainer Edi Mania in der Saison 1979/80 sofort wieder in die Bezirksliga auf. Dort spielte man bis 1987 mit unterschiedlichen Erfolgen. 1982 übernahm Manfred Hiller für 2 Jahre die Trainertätigkeit. Christian Hocke wurde 1984 als Nachfolger verpflichtet. In der Saison 1985/86 wurde der 2. Platz unter Ihm erreicht und 1987 stieg man mit Edi Mania, der kurzfristig eingesprungen war, in die Kreisliga A ab. Die neue Saison wurde unter Trainer Rieker begonnen und von Christian Hocke weitergeführt. Der Aufstieg wurde nur knapp verpasst. In der Saison 1988/89 wurde unter Trainer Österle der 4. Platz belegt. Spielobmann waren in den 80er Jahren Richard Bauer sen. ( 1977–1981 und 1984–1987 ), Eberhard Eisele ( 1981–1984 ) und Hans Waller ( 1987-1990 ). Die Damenmannschaft spielte in den 80er in der Bezirksliga um die Meisterschaft mit und belegte immer Platz 2 bis 4. Trainer waren Wolfgang Gerusel bis 1985 und danach Fritz Mahr. Mangels fehlendem Nachwuchs wurde der Spielbetrieb 1986 eingestellt und bis 1988 nur noch Freundschaftsspiele durchgeführt. Abteilungsleiterin war von 1982 – 1988 Veronika Funk. Um einen geordneten Ablauf kümmerten sich ab 1985 bei den „ Alten Herren „ als Abteilungsleiter Robert Heinelt ( 1985 – 1989 ) und Wolfgang von Eiff ( 1989 – 1991 ). Die Jugendmannschaften bewegten sich zwischen Kreis- und Bezirksstaffel. Besonders hervorzuheben wäre der Aufstieg der D-Jugend 1988 ungeschlagen mit 24:0 Punkten in die Leistungsstaffel. Jugendleiter waren Lothar Fischer ( 1980 – 1984 ) und Manfred Funk ( 1984 – 1997 ).

Bei der Hauptversammlung 1980 übergab Rita Eisele nach 8 Jahren als Abteilungsleiterin Damenturnen an Mathilde Erdmann, die das Amt 5 Jahre ausübte. 1985 wurde Anna Riegert als Nachfolgerin gewählt. Seit 1979 gibt es einen Ausschuss für Kultur- und Öffentlichkeitsarbeit. Mitglieder dieses Ausschusses waren Karl Gunzenhauser ( 1979 – 1990 ) und Waldemar Basler ( 1979 – 1984 und 1986 – 1998 ), sowie Carola Schurr ( 1984 – 1986). Kassier waren Reinhard Niess ( 1980 – 1987 ) und Erich Dichtl ( 1987 – 1993 ). Weiter in der Vereinsleitung tätig waren als 2. Vorsitzender bis 1984 Heinz Heller und danach Eberhard Eisele ( 1984 – 1992 ). 3. Vorsitzender und Geschäftsführer waren Rolf Wiegrefe ( 1977 – 1981 ), Joachim Riegert ( 1984 – 1985 ), Wolfgang Funk ( 1985 – 1987 ) und Reinhard Niess ( 1987 – 1993 ). Als Schriftführer fungierten Christian Hocke ( 1980 – 1983 ) und Hans-Georg Hommel ( 1983 - 1990 ).

Da das 60jährige Jubiläum buchstäblich ins Wasser fiel, kam die Uwe-Seeler-Elf nach 1980 im Jahr 1984, durch Vermittlung der Fa. Schwahn, nochmals zu einem Spiel nach Süßen. Die Zuschauerresonanz war bei dem zweiten Spiel sehr dürftig. 1983 wurde eine weitere Fußballabteilung gegründet. Der spätere TSC Süßen schloss sich damals an und spielte in der türkischen Liga. Leider fehlte es an der Zusammenarbeit mit dem Hauptverein, weshalb man sich 1986 wieder trennte. Die BSG Spindelfabrik schloss sich 1984 wieder dem VfR an. 1985 wurde beim VfR wieder gebaut, diesmal wurden die Grabarbeiten für die Beregnungsanlage des Rasenplatzes, unter dem 1. Vorsitzenden Michael Hocke als Vorarbeiter, durchgeführt.

In den 80er Jahren knüpften die Mannschaften des Vereins freundschaftliche Beziehungen zu anderen Mannschaften. 1982 spielte eine Mannschaft aus dem ungarischen Villany in Süßen, die man 1983 besuchte. Über Jahre gab es Kontakte und Begegnungen zum AS Bayard Saumur, eines französisches Vereins aus einer wunderschönen Gegend an der Loire. Die Mannschaft war zweimal in Süßen und wurde einmal von VfR besucht. Die AH hatte über viele Jahre regen Kontakt zur Kreßbronner Mannschaft, in der unser frühere Vorstand Hans Simon spielte. Die Jugend hatte bei ihren Turnieren immer wieder Beziehungen zu Mannschaften aus dem Oberland, die hier bei uns zelteten oder von unserer Jugend besucht wurden. Von 1978 – 1990 veranstaltete der Verein jährlich, für alle die Lust zum Kicken hatten, das „Jedermann-Turnier“.

Eine besondere Ehre war für den VfR als 1989 Waldemar Basler, Karl Gunzenhauser und Erich Riegert sen. für ihre besonderen Dienste zum Wohle des Vereins und der Allgemeinheit mit der Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet wurden. Dieselbe Auszeichnung wurde 1992 dem 1. Vorsitzenden Michael Hocke verliehen.


Entwicklung Clubhaus

Entwicklung vom alten Clubhaus an der Kuntzestraße über die Interimslösung im Sportgelände an der Lauter bis zum neuen Vereinsheim „Bühlgarten“

Anfang der 80er Jahre war der Spielbetrieb noch aufgeteilt. Die Jugend und die Reserve spielten auf dem alten Sportplatz an der Kuntzestraße, die 1. Mannschaft auf dem Sportplatz an der Lauter. Die Umkleideräume im alten Clubhaus wurden aber weiter benutzt. Als Pächter konnten 1981 Eberhard Sauter und Theresia Beuttenmüller gewonnen werden. Es zeichnete sich aber bald ab, dass sich der VfR nicht mehr am alten Sportplatz halten konnte. Die Gemeinde verstärkte ihren Druck, den kompletten Spielbetrieb im Sportgelände an der Lauter abzuwickeln. Die von der Gemeinde erstellten Umkleide- und Duschräume konnten inzwischen benutzt werden. 1981 wurde der Hartplatz an der Lauter in Betrieb genommen. Der Steg über die Lauter wurde gebaut und damit das Sportgebiet besser erschlossen. Schon damals wurde über den Neubau eines Clubhauses nachgedacht. Auch Pläne wurden gefertigt. Das Gebäude sollte zwischen dem Rasen- und dem Hartplatz erstellt werden. Die Pläne scheiterten aber an der Finanzierung. Die Gemeinde hatte durch den Bau der Altenhilfe kein Geld. Die Pläne wurden deshalb zurückgestellt.
Dann wurde 1981/82 über einen Ausbau an das Sanitärgebäude nachgedacht und Pläne wurden gefertigt. Vorgesehen war ein Teilabbruch der Baracke, ein Neuanbau mit Unterkellerung und Pächterwohnung. Der Spielbetrieb war inzwischen voll in das Sportgebiet an der Lauter verlegt worden. Das Vereinsheim war aber immer noch in der Kuntzestraße. Eine außerordentliche Hauptversammlung beschloss, dass nun das Ziel verfolgt werden soll, auch das Vereinsheim in das Sportgebiet an der Lauter zu verlegen. Das alte Clubhaus sollte möglichst gut verkauft werden. Zuerst musste ein Schuppen für die Geräte gebaut werden. Das Material bezahlte die Gemeinde, die Arbeit wurde vom VfR durchgeführt. Gleichzeitig sollte für das Gebäude Kuntzestraße ein Käufer gefunden werden. Es stellte sich aber heraus, dass dieses Vorhaben sehr schwer war, zumal das Grundstück auch nach über 25 Jahren dem VfR noch nicht überschrieben war. Die Gemeindeverwaltung wollte zwar mit einem eventuellen Käufer die Platzfrage regeln. Alle Verkaufsbemühungen, selbst über einen Makler, blieben erfolglos. Man wollte einen Vereinsheimneubau nicht mit aller Gewalt erzwingen und entschloss sich deshalb, den provisorisch genutzten Raum in der Baracke an der Lauter in den Jahren 1983/84 für ein paar Übergangsjahre auszubauen. Eine Nutzung erfolgte dass dort über acht Jahre als 3. Vereinsheim. 1985 wurde vom VfR wieder gebaut, diesmal die Grabarbeiten für die Beregnungsanlage am Rasenplatz.

Ab 1986 gab es für das Clubhaus an der Kuntzestraße keinen Pächter mehr. Der VfR hatte noch immer keinen Käufer gefunden, deshalb wollte man das Gebäude an die Gemeinde für drei Jahre verpachten und danach verkaufen. Eine Verpachtung kam aber nicht zustande. 1987 wurde das alte Clubhaus an die Gemeinde zum Schätzwert verkauft. Heute ist dort die Ausländerbegegnungsstätte untergebracht.

Das Provisorische Clubhaus an der Lauter (Baracke) sollte dann für die nächsten Jahre der Anlaufpunkt sein. Es wurde von mehreren „Wirten“ bei den Spielen und dem Training bewirtet. Nebenher wurden mehrere Planalternativen für ein neues Clubhaus ausgearbeitet. U.a. wurde auch die Baracke mit einem Anbau überplant. Die Kosten wären aber fast genauso hoch geworden wie ein Neubau, so dass bald nur noch das Ziel „Bau eines neuen Vereinsheimes“ in Frage kam.

Der Gemeinderat stimmte dann dem Konzept eines Neubaus zu, mit der Maßgabe, dass auch die Umkleideräume im neuen Vereinsheim geschaffen werden. Dafür erhielt der VfR einen Zuschuss vom WLSB und der Gemeinde. Der Gemeinderat stimmte damals auch einem Abbruch der „Baracke“ nach Fertigstellung des Vereinsheims zu.

clubhaus1Bürgermeister Bauch und Architekt Brühl unterstützten den VfR beim Zuschussantrag beim WLSB. Im Finanzierungsplan waren neben dem Verkaufserlös des alten Vereinsheims (ohne Grund und Boden), einem Brauereidarlehen der Brauerei Götz, einem geplanten Bankdarlehen, den Zuschussmitteln des WLSB und der Gemeinde, auch ein zinsloses Darlehen der Gemeinde enthalten, das anstelle der Bezahlung des Grundstücks Kuntzestraße gewährt wurde. Neben den Eigenleistungen sollten diese Eigen- und Fremdmittel für den Bau reichen. Als Eigenleistungen waren ursprünglich 10.000 Stunden veranschlagt. Durch die lange Planungs- und Bauzeit wurde alles teurer. Der VfR konnte die Verteuerung durch tatkräftige Mithilfe von über 120 Helfern und weit über 20.000 Stunden fast ausgleichen. Das geplante Darlehen musste später um DM 50.000,- erhöht werden. Der Wert einschließlich Eigenleistung liegt heute bei über 2 Mio DM, ohne Grund und Boden, der nur gepachtet ist.

Das Baugesuch wurde im Herbst 1989 eingereicht. Der erste Spatenstich war am 8. April 1990. Zwei Jahre später war die Wohnung bezugsfertig. Die Gaststätte Bühlgarten wurde am 14. August eingeweiht. Die Außenanlagen 1993 fertiggestellt und die Umkleidekabinen im Januar 1994 in Betrieb genommen. Mit dem Kraftraum wurden 1995 die Arbeiten abgeschlossen.

clubhaus2Die Gaststätte Bühlgarten ist eine Bereicherung für die Süßener Bevölkerung. Ausgestattet mit einem großen Nebenzimmer, einem kleinen Nebenzimmer, der Gaststätte mit großzügiger Sitztheke, eignet sie sich für Festlichkeiten und Feiern aller Art. Eine große Terrasse mit angrenzendem kleinen Spielplatz rundet das Bild ab. Vor allem bei Gruppen und Jahrgängen ist sie sehr beliebt.

Verdient gemacht haben sich um den Neubau – im nunmehr 4. Vereinsheim einschließlich der kurzfristigen Übergangslösung in der Baracke an der Lauter: Waldemar Basler, Max Brandl, mit über 2000 Stunden. Eberhard Eisele, Egon Riegert, Josef Wolf mit jeweils über 1000 Stunden. Hans Eisele, Karl-Heinz Geiger, Reiner Geppert, Michael Hocke, Erich Riegert und Aldo Spallone mit jeweils über 500 Stunden. Über 200 Stunden hatten: Richard Bauer, Alois Bundschuh, Lothar Fischer, Manfred Funk, Wolfgang Funk, Heinz Geiger, Anton Graf, Robert Heinelt, Heinz Heller, Maren Heller, Otto Helmer, Reinhard Niess, Kurt Reissmüller, Bernd Riegert, Hans-Joachim Schurr und Alfred Weiß. Viele andere Helfer hatten noch insgesamt weit über 3000 Stunden. Alle Helfer kann man jedoch nicht aufzählen, der VfR Süßen war aber über jede Mithilfe dankbar.

Die Bauleitung  und die Innenplanung wurde überwiegend vom Bauausschuss durchgeführt. Ihm gehörten an: Michael Hocke, Alois Bundschuh, Eberhard Eisele, Hans Eisele, Reiner Geppert, Heinz Heller, Reinhard Niess und Hans Riegert. Daneben wurden VfR Mitglieder zu einzelnen Gewerken mit herangezogen.


Die 1990er Jahre

Die Aktiven konnten 1990 nur nach einem Entscheidungsspiel gegen Salach unter Trainer Schulz den Verbleib in der Kreisliga A sichern. Dort spielte man bis 1992 in dem Jahr stieg man mit Erich Riegert jun. als Spielertrainer, für eine Saison in die Bezirksliga auf. Mit Trainer Max Neuburger hoffte man auf einen Mittelplatz in der Kreisliga A. Trotz Trainerwechsel zu Wolfgang von Eiff musste man 1994 in die niedrigste Klasse absteigen. Auch mit den Trainer Wolfgang Loser 1996 – 1999, Uwe Igler 1999, sowie Roman Komorski 1999 – 2000 gelang der Aufstieg in die Kreisliga A nicht, obwohl man zweimal die Relegationsspiele erreichte. Betreut wurden die Aktiven von Richard Bauer sen. 1990 – 1992, Eberhard Eisele 1992 – 1994 und Otto Helmer 1994 – 1999.

Die Jugendmannschaften spielten in 90er Jahren meistens in der Kreisstaffel. Nur 1990 gelang der A-Jugend der Aufstieg in die Leistungsstaffel und der C-Jugend sogar der Aufstieg in die Bezirksstaffel. Jugendleiter war bis 1997 Manfred Funk und danach bis 1999 Thomas Häring. 1994 wurde mit den Mädchen B und D der Spielbetrieb aufgenommen um damit auch einen Unterbau zu schaffen, für die Damenmannschaft, die es seit 1992 wieder gab. Abteilungsleiterin wurde wie schon vor der Auflösung Veronika Funk und Trainer wurde wieder Wolfgang Gerusel. Die AH fühlte sich immer stärker mit dem Verein verbunden, ins besondere seit 1991 Reiner Geppert und ab 1993 Walter Döringer die Abteilung führten.    Seit 1990 gibt s eine weitere Abteilung beim VfR die Skigymnastik, die seither von Heinrich Helmer in Schwung gehalten wird. Abteilungsleiter waren von 1990 – 1997 Karl-Josef Funk und von 1997 – 2007 Angelika Singer. Abteilungsleiterin Damenturnen war das ganze Jahrzehnt Anna Riegert.

Im Jahr 1997 gab es in der Vereinsleitung einschneidende Veränderungen. Der 1. Vorsitzende Michael Hocke hörte nach 20 Jahren auf. Da er seit 1992 nicht mehr in Süßen wohnte wurde der Aufwand für Ihn zu groß. Reiner Geppert der seit 1992 sein Stellvertreter war, übernahm nun den Vorsitz. Neuer 2. Vorsitzender wurde Karl-Josef Funk 1997 - 2001. SchriftführerInnen waren in den 90er Jahren Carola Schurr 1990 – 1992, Wolfgang Funk 1992 – 1993 und Ursula Helmer 1993 – 2004. Kassier war bis 1993 Erich Dichtl, dieses Amt übernahm dann Günter Wagner bis 2002. Im Ausschuss für Kultur- und Öffentlichkeitsarbeit waren 1986 – 1997 Waldemar Basler, 1990 – 1994 Erich Riegert sen., 1994 – 1998 Reinhard Niess, 1997 – 2001 Michael Hocke und 1998 – 2002 Erwin Nägele tätig. Im Jahr 1991 entstand eine Patenschaft mit dem TC Törökbalint aus Ungarn. Die Gemeinde Süßen hatte mit der Gemeinde Törökbalint ebenfalls eine Patenschaft. Auch andere Vereine aus Süßen hatten Verbindungen nach dort. Der VfR war 1991 und 1993 in Törökbalint. Er wurde von den Gastfamilien sehr freundlich aufgenommen. 1992, 1994 und 1995 war der TTC in Süßen.

1995 wurde das 75jährige Jubiläum mit einem über 2 Wochenenden dauernden Festprogramm gefeiert. Einer der Höhepunkte war das Benefizspiel der AH gegen die Bundestagself, das vom damaligen Bundestagsabgeordneten, unserem Vereinsmitglied Klaus Riegert, organisiert wurde. Zur Unterstützung der Mannschaften wurde 1998 ein Förderverein gegründet. Seit 1999 gibt es zusammen mit dem AST und TSV Süßen eine Herzsportgruppe. Der Hartplatz wurde in einen Kunstrasenplatz umgebaut.

Die 2000er Jahre

Nach dem Jahrtausendwechsel sollten, was keiner ahnen konnte, die schwierigsten Jahre für den Verein kommen. Durch Spekulationen an der Börse, ohne Wissen der Vereinsleitung, im Jahr 2001/02 durch den damaligen 2. Vorsitzenden, verlor der VfR sein gesamtes Geld und war praktisch Konkurs. Mit einer neuen Vereinsleitung, beherzt zupackenden Frauen und Männern, sehr vielen Spenden von Vereinsmitgliedern und Geschäftsleuten, gelang es, mühsam, den Karren aus dem Dreck zu ziehen. Auch wurden Sicherheitssysteme eingebaut, dass so etwas in Zukunft nicht mehr geschehen kann. Besonders zu erwähnen ist, dass der TSV Süßen sofort Hilfe und Unterstützung zugesagt hat.In der Vereinsleitung tätig waren in 2000er Jahren als 1. Vorsitzender Reiner Geppert bis 2002, Jürgen Aspacher 2002 – 2006 und Christian Hocke seit 2006. 2. Vorsitzende waren Karl-Josef Funk bis 2001, Marcus Wagner 2001 – 2002, Christian Hocke 2002 – 2006, Rolf Brandl 2006 – 2008, Markus Brühl 2008 – 2009, Frank Sedlmayer 2009 – 2011. SchriftfüherInnen waren bis 2004 Ursula Helmer, danach Michael Aspacher 2004 – 2006 und Michaela Spallone 2006 – 2013. Kassier waren Günter Wagner bis 2002 und Michael Fülle 2002 – 2014.

Die aktiven Mannschaften spielten in der Saison 1999/2000 unter Roman Komorski und Harald Meidel in der Kreisliga B und erreichten die Relegationsspiele. 2001 übernahm Uwe Igler das Traineramt, mit dem dann 2002 den Aufstieg in die Kreisliga A schaffte. 2003 – 2004 war Max Neuburger Trainer. 2004 – 2006 war Christian Hocke Trainer mit Ihm erreichte man 2005 die Relegationsspiele zur Bezirksliga, wo man leider am FV 09 Nürtingen scheiterte. 2006 übernahm dann kurzzeitig Dietmar Schurr das Traineramt, der aber noch im selben Jahr von Erich Riegert jun. abgelöst wurde. Nachdem die Spieler aber nicht so richtig mitzogen und man 2007 in akute Abstiegsgefahr geriet, war ein Trainerwechsel zu Werner Gass die letzte Hoffnung. Man stieg trotzdem in die Kreisliga B ab. Da man für die Saison 2007/2008 keinen geeigneten Trainer musste der 1.Vorsitzende des Vereins mal wieder in die Bresche springen und die etwas schwierigen Mannschaften übernehmen. Es wurde trotz allem die Relegationsspiele erreicht, aber man schaffte den Aufstieg wiederum nicht. 2008 wollte man mit Richard Herga, einem jungen Trainer, einen Neuanfang wagen. Schon nach wenigen Wochen war das Vorhaben gescheitert. Christian Hocke musste kurzzeitig, bis es Ihm gelang einen Trainer zu finden, das Training leiten. Mit Dietmar Sehrig, der schon die Frauenbundesligamannschaft des SC Freiburg trainiert hatte, war es dann gelungen einen renomierten  Trainer zu verpflichten. Man konnte 2009, mit Ihm, bis ins Halbfinale des Bezirkspokals vordringen. Spielobmänner waren 1999 – 2002 Richard Bauer sen., 2002 – 2004 Otto Helmer, 2004 – 2005 Erwin Nägele, 2005 – 2007 Eberhard Eisele, 2007 – 2008 Michael Schnepf, 2008 – 2012 Markus Brühl. Die Jugendabteilung war in den 2000er Jahren mit bis zu 12 Junioren- und 3 Juniorinnenmannschaften pro Saison sehr gut aufgestellt. Auch hatte jede Mannschaft im Regelfalle 2 Trainer und zusätzlich noch Betreuer. Nur bei den A-Junioren gab es immer wieder Spielermangel, so dass man von 2006 – 2008 eine Spielgemeinschaft mit der TSG Salach bildete. Ab 2007 wurde ein Fußballcamp durchgeführt um so den Nachwuchs weiter zu fördern. 2008 wurde ein Jugendkonzept erstellt. 2009 erhielt die Jugendabteilung eine Ehrung durch den DFB und WFV für gute Jugendarbeit. Verantwortlich als Jugendleiter waren, 1999 – 2001 Walter Breit, 2002 – 2004 Günter Sitter und von 2004 – 2012 Stefan Brandl. Die Damenmannschaft spielte die meiste Zeit in der Regionenliga, mit wechselndem Erfolg. Trainer war von 2002 – 2008 Uwe van der Meulen. Abteilungsleiterin war bis 2002 Veronika Funk, 2002 – 2004 Anja Barth und seit 2004 Michaela Spallone. Die AH leitete bis 2009 Walter Döringer und von 2009 – 2011 Werner Reichert. Dem Damenturnen stand das ganze Jahrzehnt Anna Riegert vor. Die Abteilung Skigymnastik wurde bis 2007 von Angelika Singer geführt, dann übernahm Petra Michel. 2002 wurde der Freundeskreis ins Leben gerufen. Dort treffen sich immer die älteren Mitglieder. Geleitet wird das Ganze, bis heute, von Rolf Wiegrefe. Von 2007 – 2010 gab es eine Nordic Walking Gruppe unter der Leitung von Jürgen Aspacher. Auch gebaut wurde mal wieder. 2006 wurde der Geräteschuppen erweitert. Nun kann von dort auch Wurst und Getränke während der Spiele verkauft werden.

Die 2010er Jahre

Zu Beginn der 2010er Jahren setzte sich auch in den Vereinen, der in der Gesellschaft schon seit Jahren vorherrschende Egoismus, immer mehr durch. Es wurde nicht mehr versucht das Ganze zu sehen, sondern nur die eigene Meinung zählte. So kam es auch 2013 beim VfR in der Jugendabteilung zum großen Krach. Als der Verantwortliche der Mädchenmannschaften einen Verein im Verein bildete und die Vereinsleitung dieses nicht duldete, zog er mit großen Versprechungen, fast alle Spielerinnen nach Donzdorf,  ab. Wo er dann relativ schnell scheiterte. Dem VfR allerdings fehlte der komplette Unterbau für die Frauenfußballmannschaft, was in den letzten Jahren deutlich spürbar wurde. 2016/17 ging man um zu überleben, eine Spielgemeinschaft mit der TSG Salach ein, die leider nicht funktionierte. 2017 – 2019 gab es eine SG mit Reichenbach/Fils. In der Saison 2019/2020 gibt es keine Frauenmannschaft mehr im Verein. Die Abteilung gibt es noch, da die große Hoffnung besteht, in absehbarer Zeit wieder eine Mannschaft zum Spielbetrieb anmelden zu können, da bei den Juniorinnen wieder einige Mannschaften spielen. Auch bei den Junioren mussten von der C- bis zur A-Jugend immer wieder Spielgemeinschaften, meistens mit der TSG Salach, gebildet werden. Nur so können vermutlich die Vereine auf Dauer Jugendarbeit betreiben, die im digitalen Zeitalter, für unsere Kinder und Jugendlichen, aber auch für die Gesellschaft, immens wichtig ist. In den Vereinen der Zukunft muss es eine andere, neue Denkweise geben, dazu muss man sich auf Augenhöhe begegnen und alte Vorurteile begraben. Verantwortliche waren in den 2010er Jahren im Verein, als 1.Vorsitzender seit 2006 – heute Christian Hocke. 2.Vorsitzende waren bis 2011 Frank Sedlmayer und seit 2012 Uwe Gänzle. Schriftführerinnen waren bis 2013 Michaela Spallone und seit 2013 Brigitte Gänzle. Für die Finanzen zuständig waren bis 2014 Michael Fülle, von 2014 – 2016 Jörg Bösel und seit 2016 Stefan Brandl.

Die Herrenmannschaften spielten in diesem Jahrzehnt entweder in der Kreisliga A oder B. 2010 stieg man unter Trainer Dietmar Sehrig in die Kreisliga A auf und erreichte das Finale des Bezirkspokals. In der Kreisliga A spielte man bis 2014. Trainer waren in der Zeit bis 2011 Dietmar Sehrig, 2011 – 2012 Christian Hocke, 2012 zuerst Peter Henle und dann bis 2013 Klaus Gattringer. Ab 2013 bis 2017 wurde die 1.Mannschaft von Andreas Birngruber und Manuel Gugenhan, mit denen man 2014 abstieg, trainiert. 2017 – 2018 war Steffen Handschuh Trainer und seit 2018 ist es das Trainerteam Andreas Gerstenberg und Christopher Kern. Die 2.Mannschaft spielte in den 2010er Jahren sowohl in Konkurrenz in der Kreisliga B als auch in der Reserverunde. Trainer waren Sascha Helmer, Davor Farkas, Jan Knittel, Piero di Carlo und Sabrina Hüppop. Spielobmann waren bis 2012 Markus Brühl, 2012 – 2014 Steffen Hocke, 2015 – 2017 Piero di Carlo und seit 2017 Daniel Fischer. 2011 schied Peter Feix aus dem Spielausschuss aus, dem er seit 1977 angehörte und in dem er viele Jahre als Zeugwart tätig war. 2012 wurde er um seine Verdienste im VfR zum Ehrenmitglied ernannt. Bei den Jungendmannschaften gibt es bis zur C-Jugend keine Nachwuchsprobleme. Danach ist ein Spielbetrieb meistens nur noch in einer Spielgemeinschaft möglich. Die Aushängeschilder der Jugendabteilung und des Vereins sind seit 2013 das Carl Stahl Fußball Camp und seit 2015 der internationale Carl Stahl Cup für C-Junioren in der Kuchener Ankenhalle. Die Jugendabteilung führten von 2010 bis ins Jubiläumsjahr folgende Jugendleiter. Bis 2012 Stefan Brandl, von 2012 – 2018 Bernhard Gerusel und seit 2018 Sascha Helmer. Die Probleme der Frauenmannschaft wurden schon erwähnt. Abteilungsleiterin ist seit 2004 bis heute Michaela Spallone. Trainiert wurden die Damen  2010 – 2012 von Yavus Avci, 2012 – 2014 von Patrizia Menge und von 2014 – 2017 von Sandra Buchholz. Die AH betreute bis 2011 Werner Reichert, von 2011 – 2013 Sascha Helmer, von 2013 – 2018 Ralf Schneider und seit 2018 Yilmaz Kayhantürk. Bei der Damenturnabteilung bahnte sich ein Führungswechsel an. Anna Riegert die der Abteilung seit 1985 vorstand, übergab im Jahr 2013 die Leitung an Beate Dötter und Verena Wende, sie führen die Abteilung heute noch. Anna Riegert wurde 2013 zum ersten weiblichen Ehrenmitglied des Vereins ernannt. Abteilungsleiterin der Skigymnastik ist seit 2007 – heute Petra Michel. Die Übungsabende leitete von 1990 – 2017 Heini Helmer und seit 2017 ist Christiane Hofele dafür verantwortlich.

Auch rund um den Verein tat sich einiges. 2012 wurde ein Container zur Bewirtschaftung des Kunstrasenplatzes angeschafft und aufgestellt. 2014 wurde am Rasenplatz eine neue Beschallungsanlage installiert. 2014 wurde als Konsequenz aus den Querelen 2013 in der Jugendabteilung, der Ehrenrat eingerichtet, der bei Meinungsverschiedenheiten innerhalb des Vereins vermitteln soll. Dem Ehrenrat gehören seither Eberhard Eisele, Anton Graf und Michael Hocke, als Vorsitzender, an. Seit 2017 lädt der Verein seine Ehrenamtlichen als kleines Dankeschön zum Ehrenamtlichenfest ein. Seit 2018 ist das Vereinsheim abbezahlt. Im Jubiläumsjahr 2020 erhofft sich der VfR, dass der Kunstrasenplatz erneuert wird, was dringend nötig ist.

Der Verein beteiligt sich auch aktiv an dem Geschehen in der Stadt. Er ist schon viele Jahre auf dem Ostermarkt, dem Stadtfest und mit der Zeltgemeinschaft beim Krautfest vertreten. Man ist auch in der Partnerschaft der Städte Süßen und Törökbalint mitbeteiligt.


Nachwort

Mit dieser Chronik wurde versucht 100 Jahre Vereinsleben des VfR Süßen zusammengefasst und doch möglichst ausführlich darzustellen. Es ist uns bewusst, dass wir nicht alles wiedergeben konnten, was aus Protokollen in hundert Jahren überliefert ist. Wir bitten auch um Nachsicht, wenn das eine oder andere verdiente Vereinsmitglied nicht oder nur unzureichend erwähnt wurde. Es gibt viele Mitglieder im Hintergrund, die als Jugendbetreuer, Jugendtrainer, Mitglied im Spielausschuss und den Vereinsausschüssen, Platzkassier oder Helfer bei Veranstaltungen, Festen und Arbeitsdiensten immer wertvolle Dienste für den VfR leisten und geleistet haben und die man nicht alle namentlich nennen kann. Wichtig sind natürlich auch alle Spieler und Spielerinnen, angefangen bei der Jugend und Aktiven bis zur AH, die immer für sich und den VfR Fußball spielen und die Farben des Vereins würdevoll vertreten. Der VfR Süßen bedankt sich bei allen Mitgliedern für die Treue zum Verein und bei der Stadt Süßen und ihren Vereinen für die gute Zusammenarbeit.

Der VfR Süßen hofft, dass er auch nach 100 Jahren noch etliche Geburtstage feiern und in Zukunft, als belebendes Element, viel zum Gemeinwohl der Stadt Süßen beitragen kann. Viele Ehrenmitglieder, Vereinsmitarbeiter, Spieler und Mitglieder, die den VfR in all den Jahren begleitet haben, leben nicht mehr. Ihrer wollen wir hier besonders gedenken.    Neue Personen und Spieler rücken nach und so bleibt die Hoffnung, dass der VfR Süßen auch in Zukunft eine gute Heimat für sportbegeisterte Menschen ist.

 

Verfasser der Chronik: 1920 bis 1970 Karl Gunzenhauser +; 1970 bis 2020 Michael Hocke

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